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Von der Energiekrise zur Energiesicherheit: Maßnahmen für politische Entscheidungsträger

Als Reaktion auf die Energiekrise im Nahen Osten enthält dieser IRENA-Kurzbericht wichtige Maßnahmen und Überlegungen für politische Entscheidungsträger.

Die aktuelle Energiekrise, die aus dem Konflikt im Nahen Osten resultiert, verdeutlicht erneut die inhärente strukturelle Schwäche und Anfälligkeit nationaler Energiesysteme, die nach wie vor von fossilen Brennstoffen abhängig sind, sowie von Märkten, in denen die Kosten für Öl und Gas einen starken Einfluss auf die Strompreise haben. Gleichzeitig eröffnet sich jedoch eine unmittelbare Gelegenheit, diese grundlegenden Abhängigkeiten dringend neu zu bewerten und Maßnahmen zu priorisieren, die zu einer langfristigen Stabilisierung der Energieversorgung beitragen.

Diese IRENA-Politikempfehlung enthält wichtige kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen für politische Entscheidungsträger zur Bewältigung der aktuellen Krise.

Vor diesem Hintergrund ist eine dringende politische Steuerung von Investitionen und Notfallmaßnahmen in Erwägung zu ziehen, um den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Stromerzeugungskapazitäten sowie die Elektrifizierung energieverbrauchender Prozesse und Sektoren voranzutreiben.